Ingenieure und Planer USIC
Landschaftsarchitekten BSLA
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    Neugestaltung Steinwildanlage Tierpark Bern

    Der Perimeter am Hang der Aare umfasst die heutigen Gehege für Gämsen und Steinwild.

    Der Siegerentwurf beinhaltet einen Gämsenwald, eine vom Aareuferweg aus begehbare Voliere für Steinhuhn, Schneehasse und Alpenkrähe sowie - auf der Hälfte der Fläche – eine neue Gebirgslandschaft für Steinwild und Murmeltier. Die Gehegegestaltung richtet sich in allen Teilen nach dem Vorbild der natürlichen Lebensräume der Tiere.

    Eine wichtige Neuerung besteht in einem die Anlage querenden Besucherweg, der Aareuferweg und den Waldweg hangoberseits miteinander verbindet. Dabei handelt es sich um einen themenbezogenen „Wildererpfad“, der in seinem Verlauf den verschiedenen Höhenstufen der Alpen nachempfunden ist. Zoopädagogisches Thema der neuen Anlage soll die Geschichte des Steinbockes in der Schweiz sein.

    Als Materialisierung der neuen Topographie im Steinwildgehege wird eine Kombination aus Kunst- und Naturfels vorgeschlagen. Am Hang werden markante Felszinnen entstehen, die den Steinböcken vielfältige Kletter- und Aufenthaltsmöglichkeiten bieten. Eine lange, fast senkrechte Felswand am oberen Gehegerand gibt dem Gebirgsbild einen Rahmen.

    Der neue Pfad gewährt an mehreren Stellen den barrierefreien Einblick in die Gehege und führt den Besucher auf waldigen und felsigen Abschnitten schliesslich in einen Beobachtungstunnel in der neuen Felswand, von wo aus sich immer neue Einblicke auf die Steinböcke ergeben.


    Wettbewerb 2015 - 1. Preis

     

    Team: Weber + Brönnimann Landschaftsarchitekten und Ingenieure; Ruedi Käch (Steinbockspezialist)
    Auftraggeber: Hochbau Stadt Bern: Tierpark Bern
    Planungszeitraum: 2015 - 2018
    Ausführung: 2018

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