Ingenieure und Planer USIC
Landschaftsarchitekten BSLA
Munzingerstrasse 15 - 3007 Bern | T 031 370 92 11

 
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    Erweiterung Musée d'Ethnographie de Genève

    Wettbewerb 2008, 1. Preis

    Das Gebäude soll im innerstädtischen Raum erstellt werden und liegt grösstenteils unter dem Boden; der Grundwasserspiegel liegt ca. 6m über der Aushubsohle. Als Baugrubenabstützung wird eine wasserdichte Schlitzwand erstellt, die in den tonigen Untergrund reicht. Mit einer sog. drainierten Baugrube kann das Auftriebsproblem elegant gelöst werden, die Abdichtung des Gebäudes vereinfacht sich wesentlich.

    Tragkonstruktion: Um einen flexiblen und möglichst grossen Ausstellungsraum zu erhalten, sind die Querwände im 1. UG als vorgespannte, tragende Scheiben ausgebildet (Doppel-T-Träger mit den Decken). Die Öffnungen in diesen Wänden sind so angeordnet, dass die Vorspannungskabel ungehindert geführt werden können. Die Decken sind ebenfalls vorgespannt (Monolitzen); mit COBIAX-Elementen kann die Eigenlast erheblich vermindert werden.

    Alle Tragelemente der Untergeschosse sind aus wasserdichtem, bewehrtem Ortbeton erstellt, die Bodenplatte wird punktuell verstärkt. Das Dach und ein Teil der Fassade sind ebenfalls aus Beton und wirken auch als Wandscheiben zwischen den Aussenwänden. Dadurch ist eine stützenfreie Konstruktion möglich!


    Team: Graber Pulver Architekten Zürich und Bern; Weber + Brönnimann AG Ingenieure

    Auftraggeber: Stadt Genf


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