Ingenieure und Planer USIC
Landschaftsarchitekten BSLA
Munzingerstrasse 15 - 3007 Bern | T 031 370 92 11

 
    /de/referenzen/referenz/WW-Schule-Wabern-Dorf.php
    Schulraumerweiterung Wabern Dorf

    Wettbewerb 2017, 1. Preis

    Das neue Schulgebäude soll als belebendes und identitätsstiftendes Element im Quartier verankert werden und gleichwohl eine gewünschte Abstufung des Öffentlichkeitsgrades der  verschiedenen Aussenräume erzeugen. Ausgehend von diesem Konzept kommt der Erweiterungsbau im nordwestlichen Teil des Perimeters zu stehen und orientiert sich damit klar zum ursprünglichen Dorfkern und dem Wabernstöckli.
    Der neu gestaltete Aussenraum schliesst wie selbstverständlich an die bereits bestehenden Aussenräume an und ergänzt diese auf sinnvolle Weise. Der neue grosszügige Allwetterplatz zwischen bestehendem Schulhaus und Erweiterungsneubau bietet viel Platz für Bewegung und Spiel. Der Belag des Allwetterplatzes erstreckt sich seitlich des Neubaus über die Fassadenflucht hinaus und bindet diesen harmonisch in das Gesamtgefüge mit ein.
    Auf beiden gegenüberliegenden Seiten des Allwetterplatzes erstrecken sich funktionale Grünräume, welche einen grossen Spielwert aufweisen. Auf der Südseite wird die Böschung mit  zueinander versetzten ca.50-80cm hohen Mauerelementen gegliedert. Die so entstehenden Podeste und Flächen, welche zum Teil mit Spielgeräten kombiniert sind, generieren ein anregendes und vielfältiges Spielangebot. Rutsche, Kletter- und Seilgeräte sowie eine grosszügige Sandanlage mit kleinem Wasserlauf nutzen die Topografie geschickt aus.
    Ausgänge aus den neuen Basisstufen- und Tagesschulräumen führen direkt in diesen durchgrünten Aussenraumbereich. Der heute bestehende Schulgarten wird ebenfalls in dieses Böschungs-Mauern-System eingegliedert und integriert sich dadurch in das Gesamtschulareal. Auf der gegenüberliegenden Seite, entlang der Fassade der bestehenden Turnhalle, bilden mehrere schmalwachsende Hochstammbäume ein gemeinsames lockeres Blätterdach über einem kiesigen Bodenbelag. Der so entstehende Stangen-/Stämmewald lädt zu kreativen Entdeckungs- und Versteckspielen ein. Auf der Westseite des Neubaus öffnet sich der neue Vorplatz zum historisch gewachsenen Dorfzentrum und Wabernstock hin und fasst diesen Platz gegen Osten hin.
    Ein mittelgrosser, dunkellaubiger Baum gibt diesem Raum die nötige Struktur und markiert mit seinem Standort den Eingang zum Schulareal und der neuen Fussgängerverbindung vom Zentrum ins Quartier hinein.

    Team: ERNE AG Holzbau, Laufenburg; Boegli Kramp Architekten AG, Fribourg; Weber + Brönnimann Landschaftsarchitektur
    Auftraggeber: Gemeinde Köniz

  • Standarddatei
  • Standarddatei
  • Standarddatei
  • Standarddatei
  • Standarddatei
  • Standarddatei
  • Standarddatei
  • Standarddatei